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Kann es zu Mißerfolgen im Laufe des Fortpflanzungsprozesses kommen?
Ja. In zahlreichen Stadien der Fortpflanzung. Störungen bei der Produktion der Oozyten und Spermatozoen, während der Befruchtung, bei der Nidation, (z.B. Eileiterschwangerschaft). Es gibt große Unterschiede im Schwangerschaftserfolg der einzelnen Paare.
Wann entscheidet sich das Geschlecht des Embryo?
Im Moment der Befruchtung. Alle Eizellen enthalten den gleichen Chromosomensatz. Sie besitzen nur das X-Chromosom. Dem gegenüber gibt es 2 Arten von Spermatozoen. Die einen enthalten das X und die anderen das Y Chromosom. Der Zufall entscheidet, welche Samenzelle sich mit der Eizelle vereinigt. 50% der Eizellen sind Träger der XX Chromosomen (daraus wird ein Mädchen) und 50% der XY Chromosomen (Resultat: Knabe).
Was sind die Charakteristika der Eizelle?
Die Eizelle ist eine runde (sphärische) Zelle, welche den genetischen Code enthält. Sie ist das weibliche Äquivalent zum Spermatozoon. Sie ist größer als das Spermatozoon (Ø 1/10mm), unbeweglich und umgeben von der Eihülle, sowie von einer Zellschicht, die Kumulus genannt wird. Außerdem enthält Sie gewisse Substanzen, (Proteine und ATP u.a.m.), ohne welche die ersten embryonalen Entwicklungsstadien nicht möglich wären.
Was sind die Charakteristika der Spermatozoen?
Das Spermatozoon ist eine Zelle (5m lang, Schwanz 50m (1m=1/1000mm), bestehend aus Kopf, Mittelsück und Schwanz. Der Kopf enthält den Zellkern mit der genetischen Information und dem Akrosom, welches Enzyme enthält, um die Hülle der Eizelle zu durchdringen. Die Beweglichkeit erhält der Samenfaden durch ein Fibrillensystem.
Was wird aus dem Embryo?
Dieser durchläuft eine Reihe von Zellteilungen ohne Größenwachstum. Die Zellen werden daher bei jeder Teilung kleiner (= Blastomeren). 20 Stunden nach der Befruchtung sind es zwei Zellen, nach 40 Stunden 4 Zellen usw. Am Tag 3 4 sind 30 und mehr Zellen vorhanden (Morula). Danach entwickelt sich der Embryo am Tag 5 und 6 zur Blastozyste (300 und mehr Zellen).
Welche Bedingungen sind wichtig für die Befruchtung?
Voraussetzung sind die Produktion weiblicher und männlicher Keimzellen, sowie keine Behinderungen für ihr Zusammentreffen im weiblichen Genitaltrakt.
Welche Voraussetzungen bedarf es für das Zusammentreffen der Gameten?
Wichtig ist die Integrität des weiblichen Genitaltraktes und eine gute Qualität des Spermas. Vom Eierstock tritt die Eizelle in das obere Drittel des Eileiters, Ampulle genannt (Äußerster, etwas erweiteter Abschnitt des Eileiters). Die Spermatozoen durchqueren von der Vagina aus den Gebärmutterhals und die Gebärmutterhöhle, bis sie durch die Eileiter die Ampulle erreichen. Große Verluste treten auf - nur einige hundert (von insg.100-200 Millionen pro Ejakulation) erreichen gleichzeitig ihr Ziel (die Eizelle).
Welches sind die Voraussetzungen für eine Nidation (Einnistung)?
Die perfekte Synchronisierung zwischen der embryonalen Entwicklung und dem Zustand des Endometriums. Der Embryo kann sich nur im fortgeschrittenen Blastozytenstadium am 7.Tag einnisten. Das Endometrium verändert sich morphologisch und physiologisch durch die Hormonausschüttung der Eierstöcke (Östrogene und Progesteron). Die Nidation ist demzufolge von der Funktionsfähigkeit der Eierstöcke abhängig.
Wie geht die Befruchtung vor sich?
Dutzende von Spermatozoen dringen in den Kumulus ein und setzen sich an der Eihülle fest. Einige davon durchdringen die dicke Eihülle (Zona pellucida) jedoch nur einem Spermatozoen ist es möglich, an die innere Eihülle (Oolemm) anzubinden und die Befruchtung durchzuführen. Nach einer Folge von Zellabläufen kommt es zum entstehen eines Praeembryos, in welchem sich Seite an Seite der männliche und der weibliche Vorkern (Pro Nucleus - PN) formiert. Diese enthalten das Erbmaterial der beider Keimzellen. Anschließend verschmelzen die Kerne (Syngamie) und der Embryo beginnt die erste Zellteilung. Der Befruchtungsvorgang dauert ca. 10 Stunden.
Wie weiß man, daß eine Schwangerschaft vorliegt?
Durch das Ausbleiben der Regel (normalerweise 28 Tage Zyklus). Empfindliche Schwangerschaftstests zeigen bereits beim Ausbleiben der Regel eine Schwangerschaft an. Im Urin wird das vom Embryo produzierte Hormon hCG festgestellt. Von einer klinischen Schwangerschaft spricht man erst, wenn der Fruchtsack mit Embryo bei der Ultraschalluntersuchung nachgewiesen wird.
Wie werden Eizellen produziert?
Die Produktion derselben befindet sich im Eierstock. Eine Eizelle entsteht am Anfang eines Zyklus (Ø Zyklus=28 Tage). Die volle Ausreifung wird im Durchschnitt am 14.Tag erreicht. Der erste Zyklustag ist der erste Regelblutungstag. Im inneren von Zellgruppen, die als Follikel bezeichnet werden, wird auch das Hormon Östrogen gebildet. Die Steuerung der Ausreifung erfolgt durch die Hormone der Hypophyse (FSH+LH), Zum Eisprungzeitpunkt ist die maximale Größe (ca. 25 mm) des Follikels erreicht, dieser ist bei der Ultraschalluntersuchung sichtbar. Der Follikel enthält die Eizelle. Beim Eisprung entleert sich die Follikelflüssigkeit zusammen mit der reifen Eizelle. Pro Zyklus beginnen im Durchschnitt mehr als 20 Eizellen, heranzuwachsen, jedoch die meisten davon degenerieren. Nur eine Eizelle entwickelt sich im dominanten Follikel. Die Ovulation wird durch das Hypophysehormon (LH) ausgelöst als Antwort auf den zunehmenden Östrogenspiegel (negative Rückkoppelung). Die im Eierstock restlichen Strukturen bilden sich nach dem Eisprung zum Gelbkörper aus, in welchem das schwangerschaftserhaltende Hormon (Progesteron) gebildet wird.
Wie werden Spermatozoen produziert?
Sie werden fortlaufend und regelmäßig im Hoden (nicht zyklisch), sondern innerhalb von 2 ½ Monaten aus den Vorstufen (Spermatogonien) gebildet. Die Samen sammeln sich im Nebenhoden und werden anschließend über den Samenleiter weitertransportiert. Auf diesem Weg wird von verschiedenen Drüsen Samenflüssigkeit zur Konservierung ufen erfolgt im oberen Drittel des Eileiters.
Wann kann eine Eizellspende notwendig sein?
In erster Linie kommt die Eizellspende für Frauen in Frage die keine eigenen Eizellen haben. Aber auch für Frauen die durch ein genetisch bedingtes POF-Syndrom zu früh in die Wechseljahre gekommen sind. Zunehmend Ernährung der Spermien beigemischt. Nach Vereinigung beider Samenleiter in der nähe der Prostata kommt es beim Orgasmus zum Ausstoßen (Ejakulation). Das Volumen der Ejakulation beträgt im Durchschnitt 2-6 mL, die Samenkonzentration sollte über 20 Mio/mL betragen.
Worin besteht die Befruchtung?
Aus der Vereinigung der Gameten (=Spermatozoon und Eizelle). Daraus resultiert der Embryo. Ihr Zusammentrefnd werden in unserer Klinik aber auch Frauen mit der Eizellspende behandelt, deren Eierstöcke nur noch eingeschränkte Reserven haben oder deren Eizellen geschädigt sind.
Auch Frauen, bei denen die Gefahr besteht durch einen genetischen Defekt ein behindertes Kind zu bekommen, profitieren in der Regel von einer Eizellspende. Nicht zuletzt bietet die Eizellspende jedoch auch große Chancen für Frauen bei denen eine Chemotherapie oder eine Strahlenbehandlung aufgrund einer vorangegangenen Krebserkrankung durchgeführt wurde.
Wie ist der übliche Behandlungsverlauf bei einer Eizellspende?
Um zu ermitteln ob die Eizellspende die geeignete Behandlungsmethode darstellt, erfolgt vor dem Beginn der Behandlung ein ausführliches Gespräch gemeinsam mit dem betroffenen Paar. Sofern sich die Patientin als Empfängerin eignet, wird ihr Zyklus durch die Gabe von Östrogen und Progesteron hormonell reguliert und für die Implantation optimiert. BioTexCom erstellt den richtigen Behandlungsplan und überwacht die Stimulation. Dazu müssen die Menstruationszyklen der Empfängerin und der Spenderin miteinander synchronisiert werden. Der männliche Partner gibt am Tag der Spenderzellenpunktion eine Samenprobe ab welche dann aufbereitet und später für die Befruchtung verwendet wird.
Was versteht man unter einer IVF?
Bei der In-vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung) werden die Eizellen außerhalb des Körpers durch die Spermien des Partners befruchtet. Diese Methode wurde seit dem ersten Retortenbaby im Jahr 1978 immer weiter entwickelt und verfeinert. Bei unerfülltem Kinderwunsch kann man die IVF-Behandlung heutzutage wohl als die Königsdisplizin unter den gängigen Methoden bezeichnen. Mittels selbstverabreichter Hormonsspritzen muss die Patientin bei der IVF- Behandlung entsprechend stimuliert werden um ein Heranreifen mehrerer Eizellen zu garantieren. Der Eisprung wird in der Kinderwunschklinik durch eine Hormonspritze (z.B. mit hCG) ausgelöst.
36 Stunden später wird dann während einer vaginalen Ultraschall-Untersuchung die Eizellpunktion vorgenommen.
Durch die Scheide werden dabei die Eizellen in einer kurzen Narkose von den Eierstöcken abgesaugt. Durch die ständige Ultraschallkontrolle ist dieser Eingriff sehr schonend und gelingt meist ohne jede Komplikation.
Die Spermaprobe des Partners wird zunächst durch Wasch- und Zentrifugationsvorgänge aufbereitet. Danach werden die Eizellen und Spermien in einer speziellen Nährlösung zusammengebracht wo die Spermien ohne weitere Hilfestellung ganz natürlich in die Eizellen eindringen können um diese zu befruchten.
Die Entwicklung der Embryonen verläuft wie folgt:
- 1. Tag nach der Eizellpunktion = Vorkernstadium (Pronuklei)
- 2. Tag nach der Eizellpunktion = Zwei- bis Vierzellstadium
- 3. Tag nach der Eizellpunktion = Achtzellstadium
- 4. Tag nach der Eizellpunktion = Beerenstadium (Morula)
- 5. Tag nach der Eizellpunktion = Blastozyste (expandierend oder schlüpfend)
Ein möglicher Defekt eines Embryos und die damit verbundene Unfähigkeit zur weiteren Entwicklung und Einnistung löst sich sehr einfach durch sein Zurückbleiben in dieser Entwicklungsdynamik erkennen.
Das erwünschte Blastozystenstadium erreichen dabei nur cirka 50% der befruchteten Vorkernstadien.
Unsere BioTexCom Klinik transferiert nach drei bis fünf Tagen mit Hilfe eines Kunststoffkatheters bis zu
zwei Embryonen bzw. Blastozysten in die Gebärmutter der Patientin (Embryotransfer).
Gibt es fertilitätserhaltende Maßnahmen und wie viel Zeit brauche ich für die Durchführung?
Da die Gewinnung von Eizellen in der Regel eine Hormonstimulation erfordert, sollten Sie für diese Technik 2-3 Wochen einplanen. Zusätzlich wird für die Entnahme von Eierstockgewebe ein Zeitpuffer bis zum Beginn der Therapie von 3-4 Tagen benötigt. Medikamentöse Maßnahmen sollten eine Woche vor der Chemotherapie beginnen.
Die Gewinnung und Konservierung von Spermien ist dagegen innerhalb von 1-2 Tagen möglich.
Welche Möglichkeiten zur Elternschaft habe ich, wenn ich vor einer Chemo- oder Strahlentherapie keine Vorsorge getroffen habe und sich diese Behandlung negativ auf meine Fruchtbarkeit ausgewirkt hat?
Bei Frauen bietet sich hier die Methode der Eizell- oder Embryonenspende oder auch die Leihmutterschaft an.
Bei einer männlichen Sterilität ist die Fremdsamenspende eine therapeutische Möglichkeit. Man spricht hierbei von einer sogenannten heterologen Insemination.
Kann eine Endometriose zur Unfruchtbarkeit führen?
Diese Gefahr besteht in der Tat. Von Endometriose sind fast die Hälfte aller Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch betroffen. Patientinnen sollten sich über die verminderte Fruchtbarkeit im Klaren sein und frühzeitig die Möglichkeit einer baldigen Schwangerschaft mit ihrem Arzt besprechen. Leider gehen mit der Endometriose eine erhöhte Rate von Fehlgeburten und ungewollte Schwangerschaftsabbrüchen einher.
Bei langjährig kinderlosen Frauen reicht die operative oder medikamentöse Behandlung einer leichten Endometriose in der Regel nicht aus um eine Schwangerschaft zu erreichen. Nach einer angemessenen Wartezeit sollte man deshalb nicht zögern, eine künstliche Befruchtung anzuraten.
Unser Kinderwunsch bleibt bisher unerfüllt. Kann eine Eizellreifungsstörung vorliegen?
Der Anfang des weiblichen Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation. Die erste Zyklusphase, in der die Eizelle heranwächst, sich mit dem Eisprung an das Ende des Eileiters bewegt und auf die Befruchtung durch den männlichen Samen wartet dauert etwa zwei Wochen.
Von besonderer Bedeutung ist die zweiten Phase (Proliferationsphase), da die die Gebärmutter in dieser Phase auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet wird.
Wenn bei diesen komplexen Zusammenhängen zwischen der Eizellreifung, dem Eisprung und der Einnistung Probleme entstehen, kann keine Schwangerschaft eintreten und der Kinderwunsch bleibt somit unerfüllt.
Es gibt viele Ursachen für eine Eizellreifungsstörung. Unter anderem müssen hier Unter- bzw. Übergewicht, erhöhter Stress, Störungen des Hormonhaushaltes oder der Schilddrüsenfunktion genannt werden.
Was sind die Vorteile des Blastozystentransfers?
Neue Erkenntnisse ber die Physiologie der Embryonen haben zur Entwicklung verbesserter Kulturmedien geführt. Erst hierdurch wurde eine Kultivierung der Embryonen bis zum Blastozystenstadium möglich.
Das Risiko des Verlustes der Lebensfähigkeit der Embryonen, wie dies bei verlängerter In-vitro-Kultur früher häufig beobachtet wurde, konnte durch diese neuen Medien erheblich reduziert werden. Um den Kinderwunsch zu erfüllen ist es heute wünschenswert, die Embryonen bis zum Tag 5 (Blastozysten-Stadium) in Kultur zu halten.
Folgende Vorteile sind damit verbunden:
Die übliche Zeit, in der ein Embryo nach der Befruchtung in die Gebärmutter wandert, beträgt 5 Tage. (beim Rücksetzen von Embryonen am Tag 2 oder Tag 3 nach der Follikelpunktion sind diese mindestens 2 Tage zu früh in der Gebärmutterhöhle).
Durch das Abwarten bis zum Blastozysten-Stadium können jene Embryonen zum Transfer verwendet werden, welche ein optimales Entwicklungspotential zeigen.
Viele Embryonen bleiben auf dem Stadium des Vier- bis Acht-Zellers stehen und konnten bisher mit den herkömmlichen Kulturmedien nicht als krankhaft identifiziert werden. Unter diesem Aspekt ist auch eine Blastozystenkultur bei Frauen über dem 38. Lebensjahr sinnvoll.
Das Risiko von Chromosomen-Schäden nimmt mit dem Alter der Frau zu und Embryonen mit Aneuploidien neigen dazu, sich in den ersten Tagen nicht weiterzuentwickeln.
In der BioTexCom Klinik werden maximal vier bis fünf Blastozysten in die Gebärmutter eingepflanzt. Wenn das Ausgangsmaterial von entsprechender Qualität ist genügen in der Regel drei Blastozysten um eine Schwangerschaft zu gewährleisten. Sollte sich bei einer Patientin eine Mehrfachschwangerschaft einstellen, so werden die überzähligen Blastozysten einfach wieder aus der Gebärmutter entfernt.
Auch der Anteil an Eileiterschwangerschaften wird durch die Verwendung von Blastozysten deutlich reduziert, da am Tag 5 nach der Follikelpunktion bereits ein Zurückrutschen in den Eileiter verhindert wird.
Ein zusätzlicher Vorteil des Transfers am Tag 5 liegt in der verminderten Bewegung der Gebärmutter. Damit wird vermieden, dass die in die Gebärmutter zurückgesetzten Embryonen vermehrt abgestoßen werden.
Durch gesetzliche Regelungen ist ein Blastozysten-Transfer in Deutschland, Italien und in der Schweiz aufgrund des Embryonenschutzes nicht möglich. In der Ukraine kann sie jedoch erfolgreich eingesetzt werden!
Wie hoch ist Ihre Erfolgsrate bezüglich assistierter Reproduktion?
Unser Zentrum hatte die Ehre mit einigen der hochangesehensten und respektierten Experten auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin zu arbeiten. Die Erfolgsrate der überwiegenden Mehrheit der Fachleute liegt zurzeit bei etwa 75% oder mehr.
Ich bin noch unentschieden ob die assistierte Reproduktion für mich das Richtige ist, oder eine Adoption die bessere Option?
Eine Leihmutterschaft und Eizellenspende hat unübertroffene Vorteile. Die Möglichkeit, daß eine geliebte Person oder ein Ehepartner die Hälfte des genetischen Erbgutes des Embryos beiträgt ist unersetzbar, zumal wenn es feststeht, daß Sie einen Fruchtbarkeitshelfer benötigen. Ferner liegt es völlig bei den künftigen Eltern das vorgeburtliche Umfeld vorzugeben und zu kontrollieren entweder tragen sie das Kind, das mit Hilfe einer Eizellenspenderin kreiert wurde, selber aus, oder sie nehmen die Hilfe einer partiellen Leihmutter in Anspruch. Alle Entscheidungen werden von Ihnen getroffen. Sie erleben die Schwangerschaft von Anfang an mit, bis zur Geburt. Diese Erfahrungen sind bei einer Adoption nicht immer möglich.
Welche Voraussetzungen stellen Sie an die Bewerberinnen, um als Eizellspender akzeptiert zu werden?
Unser Zentrum akzeptiert keine Spenderinnen, die älter sind als 32 Jahre. Die ukrainische Gesellschaft für Reproduktive Medizin empfiehlt mit Spenderrinnen zu arbeiten, die älter als 20 Jahre sind. Wir akzeptieren keine Spenderinnen in deren familiärem medizinischem Hintergrund Geburtsdefekte oder genetische Erkrankungen auftauchen. Zusätzlich werden psychische Erkrankungen jeder Art bei den engsten Familienmitgliedern auf das Genaueste überprüft. Dies ist uns durch das medizinische und persönliche Hintergrundsprofil bekannt. Nach Vollendung des Auswahlverfahrens und Aufnahme in unser Programm, werden die Spenderinnen künftigen Eltern mittels unserer Datenbank vorgestellt. Wird eine Spenderin gewählt muss sie sich einer kompletten medizinischen, physischen und psychologischen Untersuchung und Testen unterziehen, einschließlich Laboruntersuchungen, um Geschlechtskrankheiten auszuschließen.
Wie hoch sind die voraussichtlichen Gebühren im Zusammenhang mit Leihmutterschaft und/oder Eizellspende?
Bitte kontaktieren Sie unser Büro, so dass wir Ihnen eine ausführliche Aufschlüsselung der zu erwartenden Kosten geben können. Bitte verstehen Sie, dass einige Gebühren nur eine Schätzung sind. Wir haben keinen Einfluss auf Gebühren, die von externen Fachleuten, z.B. Fertilisations- Mediziner, Laboratorien etc. erhoben werden.






